Deine Identität besteht aus drei Wörtern, erstellt auf deinem Handy und niemandem sonst bekannt.
Android. Kostenlos und quelloffen, GPL-3.0.
Die Wörter zu verschlüsseln ist der einfache Teil. Verloren geht die Privatsphäre leise bei dem, was drumherum gesammelt wird.
In den meisten Ländern ist eine Nummer an ein Ausweisdokument gebunden. Wer sie zur Anmeldung hergibt, macht vieles von dem zunichte, wofür die Verschlüsselung da war.
Lädst du deine Kontakte hoch, um Freunde zu finden, gibst du dein soziales Netz preis: wen du kennst und wen diese Leute kennen.
Wird dein Handy über Googles Server geweckt, erfährt ein Dritter, wer dir schreibt, und wann.
Keine Nummer, kein Adressbuch, kein Push-Dienst und kein Verzeichnis, das jemand durchsuchen kann. Es gibt nichts herauszugeben, weil nichts gesammelt wird.
Darunter das Signal-Protokoll, derselbe Double Ratchet, den Signal nutzt, in einer Open-Source-Implementierung. Tor- und Nostr-Relais für die Zustellung. Und eine Oberfläche, die dir sagt, was sie gerade tut, statt anzunehmen, dass du es schon weißt.
Nirgends wird etwas registriert. Du bekommst drei Wörter, die niemand zu dir zurückverfolgen kann, und ein Gesicht, das du auswählst. Das ist das ganze Konto, und es dauert etwa eine Minute.
Auf diesem Handy erstellt. Nichts wird irgendwohin gesendet.
Langsamer und vor allen verborgen, oder schneller und für ein Relais sichtbar. Die meisten Apps entscheiden das für dich und erwähnen es nie. Kryfo benennt den Kompromiss in einfachen Worten und lässt dich wählen.
Du kannst das jederzeit ändern.
Es gibt keine Suche und kein Verzeichnis, also kann dich niemand zufällig finden. Leute kommen über einen Code, den du ihnen zeigst, einen Link, den du schickst, oder eine Vorstellung durch jemanden, dem du schon vertraust.
Ein Wegwerf-Raum läuft ab und nimmt alles mit, auf jedem Handy darin. Du trittst unter einem Namen bei, den es nur in diesem Raum gibt. Wenn du gehst, endet die Verbindung also vollständig.
Ein Messenger ist erst etwas wert, wenn deine Freunde ihn nutzen. Deshalb bringt Kryfo vier Werkzeuge mit, die niemand anderen und kein Internet brauchen. Alles passiert auf deinem Handy.
Neu in Version 0.3.0.
Wähle ein Foto, und Kryfo zeigt, was darin steckt: wo es aufgenommen wurde, eingezeichnet auf einer Karte, die die App selbst mitbringt, mit welchem Handy und wann. Dann erstellt Kryfo eine bereinigte Kopie, in der all das fehlt, und prüft die Kopie, bevor es sie herausgibt.
Auf diesem Handy gelesen. Das Foto ging nirgendwohin.
Teile eins aus deiner Galerie mit Kryfo und bekomm eine bereinigte Kopie zurück. Ort, Handy und Zeit sind weg, und das Bild selbst bleibt genau gleich.
Links, Wi-Fi, Kontakte, Text und mehr. Auf deinem Handy erstellt, also sieht keine Website dein Wi-Fi-Passwort, und kein Link wird in einen Tracker verpackt.
Schick sie überallhin, per E-Mail oder auf einem USB-Stick. Sie öffnet sich in Kryfo oder auf jedem Computer mit dem kostenlosen Programm age.
Datenschutz-Software neigt dazu, mehr zu versprechen, als sie halten kann. Deshalb hier der Teil, den die meisten Seiten weglassen.
Keine externe Sicherheitsfirma hat Kryfo untersucht. Die Kryptografie, auf der es aufbaut, ist gut erforscht, aber wie diese App sie einsetzt, hat niemand unabhängig geprüft. Daran wird gearbeitet, und der Bericht wird vollständig veröffentlicht, was auch immer darin steht.
Kryfo funktioniert und wird jeden Tag genutzt. Aber es ist jung, Funktionen kommen noch hinzu, und zwischen Versionen ändert sich einiges. Wenn du etwas Kaputtes findest: Der Issue-Tracker ist offen, und jeder Bericht wird gelesen.
Android warnt dich vor der Installation außerhalb des Play Store. Das ist normal. Erlaube es für deinen Browser oder deine Dateien-App und öffne die Datei dann erneut.
Jeder Build, den Kryfo signiert, trägt denselben Schlüssel. Wenn du ein Android-Paket von irgendwo anders als F-Droid installierst, kannst du bestätigen, dass es von uns stammt, bevor du ihm vertraust.
10:92:8A:61:64:2C:5C:C4:71:A9:98:69:E2:EA:4E:2D:4D:70:02:6E:79:7D:FB:A4:8C:0F:30:6B:5B:34:73:DBSo prüfst du einen Download, am Computer oder auf dem Handy: kryfo.app/download.
F-Droid signiert seine eigenen Builds mit dem Schlüssel von F-Droid, nicht mit diesem, deshalb passt ein dort installiertes Paket nicht. Das ist normal, und es ist der Grund, warum ein Build von F-Droid keine von Hand installierte Version aktualisieren kann.